3.Vorschlag: Karikaturenrallye

Schwerpunkt: Beschäftigung mit ausgewählten Karikaturen an verschiedenen "Lernstationen" (Rallyestationen)
Sozialform: Arbeit in kleinen Gruppen, Auswertung in der Gesamtgruppe
Zeitbedarf: ca 2 - 3 Unterrichtsstunden
Vorzubereiten: Lernstationen mit Karikatur und Arbeitsimpulsen.

Aussagekräftige Karikaturen werden auf DIN -A 4 Format vergrößert und im Klassenraum so an den Wänden angebracht, dass jeweils 4 Schüler sich mit ihnen im Lauf einer "Rallye" durch 4 Lernstationen beschäftigen können (Je nach SchülerInnenzahl wird es auch Stationen doppelt geben).
Für die Beschäftigung mit den Karikaturen werden Impulse vorgegeben. Auf einem an allen Stationen gemeinsam eingesetzten Arbeitsblatt werden die Ergebnisse für die Auswertung festgehalten.
In fortgeschrittenen Lerngruppen ist auch die Arbeit ohne vorgegebene Impulse denkbar. Dies käme dem Medium "Karikatur" sicher mehr entgegen.


Möglicher Verlauf:

- Spontane Äußerungen
Aussagen, Fragen zur Karikatur. In der Kleingruppe soll nicht bewertet, sondern nur zur Kenntnis genommen werden.

- Gruppengespräch:
Auf welches Problem will der Karikaturist aufmerksam machen?
(Aussage und/oder Anfragen formulieren)
Welche zusätzlichen Informationen werden gebraucht, um sich näher mit der Karikatur auseinanderzusetzen?

- Die Ergebnisse werden auf dem Formblatt festgehalten:

Der Karikaturist teilt mit/Unser Kommentar:






Wir brauchen noch Informationen:






Wir haben einen Untertitel formuliert:






Jede Gruppe hat etwa 20 Minuten Zeit. Auf ein vereinbartes Signal hin wechseln die Gruppen zu einer anderen Karikatur.

Auswertung in der Gesamtgruppe:
Nachdem alle Stationen bearbeitet worden sind, wird "ausgelost", welche Gruppe Arbeitsergebnisse zu einzelnen Karikaturen vorstellt. Die Gruppen erhalten noch einmal Zeit, die für sie ausgewählte Präsentation gruppenintern vorzubereiten. Mögliche Aufgabenstellung wäre auch , auf einem Plakat, das danach im Klassenraum ausgehängt werden könnte, zusammenfassende Thesen zu formulieren. Die anderen Gruppen erhalten bei der Präsentation die Gelegenheit, ihre eigenen Arbeitsergebnisse zu ergänzen, zu widersprechen und/oder Alternativen zu formulieren.

(Zur Methode vgl. auch; Klippert, Heinz, Methodentraining, Beltzpraxis. Weinheim und Basel 1997 S. 46ff.)